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Was hilft bei Verstopfung?

Therapiemöglichkeiten bei Verstopfung

Medikamente
Anzahl Berichte
Bewertung
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Hausmittel
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Benutzerstatistik

 
männlich
weiblich
Verteilung
40% (6/15)
60% (9/15)
Ø Alter
51 Jahre
57 Jahre
Ø Größe
188 cm
167 cm
Ø Gewicht
86 kg
64 kg
Ø BMI in kg/m2
24,29
22,93

Erfahrungsberichte

 
sehr wirksam
gut verträglich
zufrieden
Normallerweise achte ich sehr auf eine ausgewogene Ernährung und versuche meine Verdauung durch ausgewählte Produkte so gut wie möglich zu unterstützen, denn schon in der Vergangenheit hatte ich hin und wieder Probleme mit Blähungen und einem …
 
sehr wirksam
nebenwirkungsfrei
sehr zufrieden
Wenn wir in Urlaub fahren, ich von Berufs wegen in eine andere Stadt komme, oder irgendwelche größere Veränderungen ins Haus stehen, dann leide ich unter Verstopfung. Meine inzwischen verstorbene Tante hatte dagegen ein ganz einfaches aber …
 
sehr wirksam
gut verträglich
sehr zufrieden
Ich leide seit meiner frühen Jugend und Darmproblemen in Form von Verstopfung bis hin zu es-geht-gar-nichts-mehr. Ich habe schon ziemlich alles ausprobiert, was der pharmazeutische Markt so hergibt, aber habe die Lösung all meiner Darmprobleme in …
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Ihre Erfahrung

Was hilft Ihnen bei Verstopfung:

Mit Hausmittel gegen Verstopfung

Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind für den gesamten Stoffwechsel wichtig. Von Gelenken, über den Magen bis hin zum Darm profitiert der Körper sehr davon, wenn man auf eine gesunde Lebensweise achtet. Umso bequemlicher man lebt, desto träger wird auch der Darm. Ein zu harter Stuhl kann zwischen dreimal täglich und dreimal wöchentlich wird als normal eingestuft, allerdings spielt die Häufigkeit keine Rolle, wenn der Stuhlgang mit Schmerzen, Verletzungen und einem geschwollenen und harten Bauch verbunden ist.

Für die Verdauung sind Ballaststoffe sehr notwendig. Diese sind besonders im Obst, Gemüse und Vollkorn vorhanden. Pflanzenstoffe die unverdaulich sind quellen im Darm auf und dehnen ihn. So werden auch die Muskeln gereizt. Mit Ballaststoffen wird das Vorantreiben von Verdauungsbrei vorangetrieben und die Darmtätigkeit natürlich reguliert. Neben Ballaststoffen ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für einen normalen Stuhlgang von wesentlicher Bedeutung, denn nur dann können Ballaststoffe auch richtig quellen.

Ein zu harter Stuhl kann zwischen dreimal täglich und dreimal pro Woche vorkommen. Dies ändert allerdings nichts daran, dass eine Verstopfung unangenehm ist und beim Gang zur Toilette Verletzungen durch zu festes Drücken auftreten können.

Häufig greift man zu Abführmitteln, die allerdings weniger zu empfehlen sind, denn so wird der Darm zwar entleert, allerdings wird dabei auch sehr viel Wasser aus dem Körper geschwemmt. Dabei wird so viel Wasser verloren, dass man es gar nicht mehr durch Trinken dem Körper wieder zuführen kann. Außerdem sinkt auch der Kaliumspiegel drastisch durch das zwanghafte Entleeren des Darms, wodurch dieser träger wird und eine erneute Verstopfung droht. Der nächste Griff zum Abführmittel liegt dadurch nahe, was zu einem Teufelskreis wird. Ein Abführmittel ist nur eine kurzfristige Lösung und keinesfalls als Schlankheitsmittel geeignet, denn dies könnte tödlich enden. Effektiver im Falle des Wunsches abzunehmen ist eine Veränderung des Lebensstils. Bewegung, Ballaststoffe, ausreichend Flüssigkeit sind wertvoller, gesünder und hilfreich.

Eine chronische Verstopfung, oder eine Verstopfung die länger als eine Woche anhält, sind ein Fall für den Arzt. Auch starke Koliken, Fieber, Schwindel und Erbrechen, die zusätzlich zur Verstopfung eintreten sollten medizinisch untersucht werden.

Lein:
Wenn die Verdauung träge ist, wirkt Leinsamen sehr gut. Dies gilt sowohl für chronische, als auch für akute Verdauungsbeschwerden. Die Schleimstoffe quellen im Darm auf und binden das Wasser. Dadurch wird der Stuhl weicher. So wird das Volumen vergrößert, wodurch auch die Darmtätigkeit gefördert wird. Das Positive am Leinsamen ist, dass im Gegensatz zu Abführmitteln diese nur regulierend wirken. Das heißt, die Darmaktivität wird zwar gefördert, dabei wird der Stuhl aber nicht abgeführt und auch eine Gewöhnung ist auszuschließen. Dadurch eignet sich Lein auch als Langzeittherapie. Nahrungsmittelunverträglichkeit oder chronische Darmentzündungen können mit Lein aufgrund der langfristigen Anwendungsmöglichkeit behandelt werden. Wichtig ist allerdings die Qualität. Es gibt eine sogenannte Quellzahl, die den Faktor angibt, um welchen die Samen aufquellen. Eine medizinische Wirksamkeit wird mit dem Faktor 6 erreicht, als vorbeugende Behandlung ist aber auch ein Faktor 4 ausreichend. Als präventive Behandlung sollte zwei- bis dreimal täglich 1 EL der ganzen oder etwas gequetschten Samen mit 150 ml Flüssigkeit eingenommen werden. Im akuten Fall eignen sich besonders frisch geschrotete Leinsamen, die allerdings leicht verderben können. Die Dosierung wird in der Packungsbeilage angegeben. Leinsamen sollten nicht vorquellen, da die Wirkung erst im Darm einsetzen sollte. Eine Behandlung darf allerdings nicht bei einem Darmverschluss, einer Verengung oder bei akuten Entzündungen im Verdauungstrakt durchgeführt werden. Allerdings eignet sich Lein auch für Kinder und Schwangere sehr gut. Andere Medikamente können allerdings in ihrer Aufnahme beeinträchtigt werden. Eine vergleichbare Wirksamkeit kann durch Flohsamen erreicht werden.

Rhabarber:
In der Wurzel des Rhabarbers sind Anthrachinone, Gerbstoffe und Flavonoide enthalten, die den Stuhl erweichen und eine abführende Wirkung haben. Eine kurzfristige Behandlung von Verstopfung kann sehr gut mit einem Tee aus der Rhabarberwurzel behandelt werden. 1-2 g getrocknete Rhabarberwurzel werden mit 150 ml heißem Wasser übergossen, 10-15 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. Täglich sollten ein bis zwei Tassen Tee getrunken werden. Die Anwendung sollte maximal 4 Tage durchgeführt werden. Für Kinder unter 12 Jahre, Schwangere und Stillende, sowie für Patienten mit Darmentzündungen oder einem Darmverschluss eignet sich Rhabarber zur Behandlung nicht.

Rizinus:
Das Rizinusöl ist bekannt für eine schnell und stark abführende Wirkung. Dies wird durch die Ricinolsäure bewirkt, die im Darm Enzyme freisetzt, welche Wasser aus dem Körper zieht und an sich bindet. Die Darmschleimhaut wird zudem durch die Säure gereizt, wodurch der vergrößerte und erweichte Stuhl besser abgeführt werden kann. Eine Wirkung wird bereits nach drei bis vier Stunden erzielt. Es eignet sich zur Einnahme das flüssige Öl oder Kapseln. Am wirksamsten ist Rizinus auf nüchternen Magen. Während einer Schwangerschaft sollte man allerdings unbedingt Abstand nehmen, denn Rizinusöl wirkt auch wehenfördernd. Auch ist es für Kinder, bei einem Darmverschluss oder bei entzündlichen Darmerkrankungen ungeeignet. Wenn andere Medikamente eingenommen werden, können diese in ihrer Wirkung stark eingeschränkt werden.

Sennes:
Kurzfristig aber stark wirkend ist der Einsatz von Blättern oder Früchten des Sennes geeignet, um eine Verstopfung zu lindern. Im Sennes sind Sennoside enthalten, die im Darm aktiv werden, die Muskulatur reizen und zur Bewegung anregen. Zudem wird Wasser aus dem Körper in den Darm gezogen, wodurch der Stuhl erweicht wird. Eine Wirkung kann nach etwa fünf bis zehn Stunden einsetzen. Die Dosierung sollte möglichst gering sein und das Sennes nur in Verbindung mit viel Flüssigkeit eingenommen werden. Aus den Blättern oder Früchten kann ein Tee zubereitet werden, der allerdings etwas schwächer wirkt. Eine stärkere Wirkung wird durch fertige Tinkturen, Pulver oder Teemischungen aus der Apotheke erzielt. Eine Anwendung sollte nur kurzfristig erfolgen und niemals bei einer entzündlichen Darmerkrankung. Auch bei Herzleiden, während einer Schwangerschaft oder der Stillzeit und für Kinder unter zwölf Jahren ist die Anwendung von Sennes nicht zu empfehlen. Auch eine zeitgleiche Einnahme von Sennes und Süßholz oder anderen entwässernden Medikamenten ist zu verhindern.
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