Erfahrungsbericht für MIGRäNE-KRANIT bei Mittelohrentzündung vom 05.09.2015

Therapie bzw. Medikament und Anwendungsgrund

Therapie bzw. Medikament
Anwendungsgrund

Bewertung

wirksam
gut - leichte Nebenwirkungen
zufrieden

Erfahrungsbericht

MIGRäNE-KRANIT Phenazon 500 mg Tabletten gegen ASS- und ibuprofenresistente Kopfschmerzen bei Mastoiditis infolge einer schlecht ausheilenden Otitis media acuta.

Als Nicht-Migräneerfahrener, der nun dank eines dick entzündeten Mittel- und Innenohrs mit Knocheneiterung im Felsenbein von extremen Kopfschmerzen geplagt wird und sich daher auf die Suche nach einer (alltagstauglichen, BtM kammen also nicht infrage) Alternative zu den in diesem Zusammenhang leider nicht zufriedenstellend wirksamen Klassikern ASS und Ibuprofen machen musste, war ich überrascht, dass es überhaupt noch Phenazonpräparate zur systemischen Applikation gibt, bei Phenazon dachte ich, bis ich Migräne-Kranit entdeckte, eigentlich eher an Ohrentropfen. Nachdem ich bei der nachfolgenden Recherche über eine Studie der Schmerzklinik Kiel gestolpert bin, die Phenazon recht positive Ergebnisse bei der Migräne-Akuttherapie bescheinigt, war mein Interesse endgültig geweckt und ich rief den Apotheker meines Vertrauens an, um eine N1 zu bestellen und es einfach mal auszuprobieren. Mit dem Abendkurier war meine Schachtel Hoffnung dann auch da und am nächsten Morgen begann ich mit der Einnahme.

Da ich auf Metamizol (Novaminsulfon, mit Phenazon chemisch eng verwandt) bekanntermaßen mit Blutdruckabfall bishin zu Synkopen bei höherer Dosierung überreagiere, testete ich zuerst mit einem Viertel einer Tablette entspr. 125 mg Wirkstoff, ob ich Phenazon vertrage. Nachdem auch nach einer Stunde keine unerwünschten Wirkungen eingetreten waren, schluckte ich, gemäß der Herstellerempfehlung für mäßig starke Schmerzen, zunächst die restlichen drei Viertel der soeben verhackstückten Tablette.

Was nun geschah, grenzt an ein Wunder: Mein wirklich perverser Kopfschmerz, der mir vom linken Mittelohr ausstrahlend die letzten Tage nachhaltig verdorben hatte und so gar keine Lust zu haben schien, auf auch größere Mengen Ibuprofen, das mir bei leichten bis mäßig starken Entzündungsschmerzen sonst sehr gut hilft, auch nur in irgendeiner Form zu reagieren, dieser Kopfschmerz verschwand innerhalb einer weiteren halben bis dreiviertel Stunde fast völlig! Nachdem ich mir "jetzt will ich es aber wissen" gesagt hatte und seit Einnahme der ersten Tablette etwa zwei Stunden vergangen waren, nahm ich, an die Herstellerempfehlung für akute Migräneattacken angelehnt, die zweite Tablette à 500 mg Phenazon. Und siehe da, eine halbe bis dreiviertel Stunde später war ich, bis auf den lästigen Druck im Ohr annähernd beschwerdefrei! Auch in den nächsten Tagen funktionierte ebendieser Vorgang immer wieder einwandfrei: Kopfschmerz, Tablette, ggfs. zweite Tablette, kein Kopfschmerz mehr. Ein wenig müde macht mich das Zaubermittel, aber das liegt wohl eher an mir, das Phänomen habe ich bei so ziemlich allen NSAR. Magenreizungen oder Leber- oder Nierenschäden bei hochdosierter, längerer oder regelmäßiger Einnahme sind hier aber im Gegensatz zu ASS, Paracetamol oder meinem sonst so geliebten Ibuprofen nicht zu erwarten (was natürlich nicht heißen soll, dass man es ruhig übertreiben kann, die Dosis macht immer das Gift). Die leider nicht besonders bekannte systemische Applikation von Phenazon, sowohl im Allgemeinen als auch das Präparat Migräne-Kranit im Speziellen, möchte ich hiermit als potente und jedenfalls in meinem Einzelversuch gut verträgliche Alternative zu den üblichen NSAR-Kandidaten empfehlen, vor allem, wenn diese mal nicht zufriedenstellend wirken sollten. Ich bin jedenfalls begeistert.

Nebenwirkungen

Müdigkeit

Angaben zur Person

Geschlecht: männlich
Alter: 24 Jahre
Größe: 176 cm
Gewicht: 82 kg

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