Was hilft bei Magenbeschwerden?

Therapiemöglichkeiten bei Magenbeschwerden

Medikamente
Anzahl Berichte
Bewertung
IBEROGAST
(5/41)
53%
MCP TROPFEN
(5/41)
82%
TEPILTA
(4/41)
94%
Pantoprazol
(3/41)
72%
GASTRARCTIN
(2/41)
100%
Behandlungen
Anzahl Berichte
Bewertung
Pfefferminztee
(2/41)
100%
Alternative Behandlungen
Anzahl Berichte
Bewertung
Homöopathie
(1/41)
83%
Hausmittel
Anzahl Berichte
Bewertung
Klette
(1/41)
83%
Löwenzahn
(1/41)
83%

Benutzerstatistik

 
männlich
weiblich
Verteilung
25% (11/44)
75% (33/44)
Ø Alter
54 Jahre
39 Jahre
Ø Größe
176 cm
168 cm
Ø Gewicht
86 kg
76 kg
Ø BMI in kg/m2
27,65
27,02

Erfahrungsberichte

Die Erfahrungsberichte zu Magenbeschwerden beinhalten Berichte zu Magen-Darm-Beschwerden , Magenschmerzen , Magenkrämpfe .

 
sehr wirksam
nebenwirkungsfrei
sehr zufrieden
Habe seit 2015 Schübe von Magenschmerzen mit Durchfall. Alle möglichen Magenmedikamente, die vom Gastroenterologen und Internisten verschrieben wurden, hatten nur bedingt gewirkt. PAVERIVERN, welches mir vom Hausarzt zum Testen verschrieben …
 
unwirksam
unverträglich
enttäuschend
Kurz nach Einnahme Durchfall u.Bauchkrämpfe.vielleicht niedriger dosieren. …
 
sehr wirksam
nebenwirkungsfrei
sehr zufrieden
Bei Bedarf habe ich 2x hintereinander 30 Tropfen bei sehr starken Magenschmerzen eingenommen. …
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Ihre Erfahrung

Was hilft Ihnen bei Magenbeschwerden?

Diese Hausmittel können bei Magenschmerzen helfen

Die Verdauung wird durch Salzsäure und Pepsin durchgeführt. Dieses Enzym spaltet Proteine. Wenn es eine Schwachstelle im Magen gibt, dann kann es zu Entzündungen oder gar einem Magengeschwür kommen. Verstärkt wird diese Gefahr mit Medikamenten, Alkohol, Stress und hastigem Essen.

Wenn Magenschmerzen länger als ein bis zwei Tage andauern oder immer wieder Schmerzen im oberen Bauchbereich auftreten, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn sich Schmerzen nicht nach dem Essen bessern, ist ein Arztbesuch sinnvoll.

Kamille:
Das ätherische Öl der Kamille, sowohl pur, als auch als Konzentrat, hemmt Entzündungen, löst Krämpfe und hat eine antibakterielle Wirkung. Zudem baut es das Pepsin im Magen ab. Die enthaltenen Flavonoide und Schleimstoffe in der Kamille schützen die Magenschleimhaut und wirken ebenfalls gegen Entzündungen und Krämpfe. Wässrige Zubereitungen wie Tees und Pflanzensäfte haben einen höheren Anteil an Flavonoiden. Magenschmerzen können besonders gut mit Arzneitee, der mit ein paar Tropfen des Kamillenkonzentrats zugesetzt ist behandelt werden. Drei- bis viermal sollte man täglich eine Tasse davon trinken.

Kartoffel:
In der Apotheke und im Bio-Laden ist ein Kartoffelfrischpresssaft erhältlich, der Koliken lindert und daher sehr gut bei Magenschmerzen wirkt. Darin sind Alkaloide enthalten, die eine kurzfristig entkrampfende Wirkung haben und Schmerzen stillen. Vor einer Behandlung ist eine Abklärung beim Arzt sinnvoll.

Kümmel:
Zum Beruhigen des Magens eignet sich Kümmel. Krämpfe werden gelöst und die Durchblutung gefördert. Am besten gibt man 1-3 Tropfen Kümmelöl oder 1 TL gemörserte Kümmelsamen in warme Milch. Dies kann man dann zweimal pro Tag zu den Mahlzeiten trinken. Es eignen sich auch Tees, die mit Fenchel und Anis kombiniert sind. Bei einer Allergie gegen Korb- oder Doldenblütlern ist einer Behandlung mit Kümmel allerdings abzuraten. Bislang gibt es keine Anhaltspunkte, ob während einer Schwangerschaft oder Stillzeit Gefahren ausgehen können. Es könnte bei einer langfristig hohen Dosierung allerdings Leber- und Nierenschädigungen auftreten.

Süßholz:
Dem Süßholz liegt nachweislich eine vorbeugende Wirkung gegen Helicobacter-pylori-Bakterien zugrunde. Bei Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren kann die Wurzel eine wirkungsvolle natürliche Heilmethode sein. Dies sollte allerdings mit dem Arzt abgesprochen werden, besonders bei einer Behandlung von Magengeschwüren. Es gibt Tees oder den Saft „Succus Liquiritiae“, sowie Präparate kombiniert mit Bitterer Schleifenblume, Kamille, Angelika, Melisse und anderen Heilpfanzen. Eine Therapie mit über 100 mg Glycyrrhizin pro Tag sollte ohne ärztliche Anordnung allerdings maximal vier bis sechs Wochen durchgeführt werden. Bei zu hohem Blutdruck, einer Herz- oder Niereninsuffizienz oder Gallen- und Lebererkrankungen, sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit empfiehlt sich die Behandlung mit Süßholz nicht.
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